Was das S-Pedelec von anderen e-Bikes unterscheidet

S-Pedelecs 2018

Die einzigen e-Bikes, die schneller fahren als 25 km/h, sind S-Pedelecs. Diese e-Bikes riegeln den Motor nämlich erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h ab, sodass man ganz entspannt mit dem Straßenverkehr mithalten kann - ideal für alle Berufspendler also, denn der Berufsverkehr in der Innenstadt kann mit dem S-Pedelec einfach umfahren werden. Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt, denn wer sich für ein S-Pedelec entschiedet, muss sich auch an einige Vorschriften halten.

Unterschiede zwischen S-Pedelecs und herkömmlichen e-Bikes

Der markanteste Unterschied eines S-Pedelecs, bzw. Speed-Pedelecs, zu einem herkömmlichen e-Bike ist, dass der Elektromotor bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h arbeiten darf. Im Grunde genommen war das schon der einzige Unterschied zu anderen e-Bike Typen, da es quasi für jeden Typen auch ein passendes S-Pedelec gibt.

M1 Spitzing R-Pedelec

Für die Stadt, also vorwiegend für Berufspendler und Leute, die am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs sind, eignen sich vor allem City und Trekking e-Bikes als S-Pedelec. Der sperrige Verkehr kann mit dem 45 km/h schnellen e-Bike einfach umfahren werden, sodass eine gewaltige Zeitersparnis erreicht werden kann. Tatsächlich ist es Fakt, dass das e-Bike auf viel befahrenen Strecken das schnellste Verkehrsmittel ist. Und dank der Zeitersparnis kommt man viel entspannter an seinem Ziel an und kann sich voll und ganz auf den Tag konzentrieren, anstatt sich über die anderen Verkehrsteilnehmer aufzuregen.


Wer weniger in Städten unterwegs ist, sondern sich eher auf dem Land und im Gelände zu Hause fühlt, für den ist vielleicht eher ein e-Mountainbike bis 45 km/h die richtige Wahl. Gerade im Cross Country, wo es mehr auf Geschwindigkeit als auf Handling ankommt, kann ein S-Pedelec zu einem riesigen Spaßfaktor werden. Im Downhill wird man mit einem S-Pedelec allerdings weniger auf seine Kosten kommen, da hier eh kaum noch in die Pedale getreten wird und die hohen Geschwindigkeiten allein durch die abfälligen Strecken erzeugt werden. Das besondere an e-Mountainbikes ist, dass diese oft keine Straßenzulassung benötigen, wenn sie ausschließlich im Gelände oder auf Privatgrundstück gefahren werden. Das bedeutet, dass auch eine Geschwindigkeit von 45 km/h noch auf legale Weise übertroffen werden kann. Sogenannte Race-Pedelecs, oder R-Pedelecs, sind nämlich völlig entsperrte e-Bikes, die bis zu 75 km/h schnell werden können. Hier sollte jedoch ein großer Wert auf die Sicherheit gelegt werden und ausreichend Schutzkleidung getragen werden.

 

Vorschriften für Fahrer von S-Pedelecs

Doch wie sieht es mit der Rechtslage beim S-Pedelec aus? Eines sei schon einmal vorweg gesagt, wer ein S-Pedelec kaufen möchte, leistet sich kein Fahrrad, sondern ein Kleinkraftrad. Unter diese Fahrzeugkategorie werden S-Pedelecs nämlich rechtlich eingeordnet. Daraus folgt, dass man sich an viele Regeln halten muss:

  • Führerschein der Klasse AM und Kennzeichen notwendig
  • Helmpflicht
  • Seitenspiegel am S-Pedelec notwendig
  • Radwege sind tabu
  • Fahrrad-Anhänger sind verboten
  • Kein Mitführen von S-Pedelecs im ÖPNV

Von diesen Vorschriften sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen, da man sich schnell daran gewöhnen kann. Im Gegenzug erhält man schließlich auch ein deutlich schnelleres e-Bike.

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